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Interview mit Lonely-Planet-Gründer«Ich fürchte, Reisen wird sich zu einem Hobby der Reichen entwickeln»

Seine Bücher haben Millionen Rucksacktouristen in ferne Länder gelockt. Pionier Tony Wheeler sagt, wie die Pandemie den Tourismus verändert.

«Natürlich vermisse ich das Reisen»: Tony Wheeler, Gründer von Lonely Planet.
«Natürlich vermisse ich das Reisen»: Tony Wheeler, Gründer von Lonely Planet.
Foto: Jonathan Wong (Getty Images) 

Sie sagten dieser Zeitung einmal, Ihr Zuhause sei die Abflughalle des Flughafens …

... ja, so ist es – in den vergangenen Monaten war ich so gesehen nicht mehr daheim. Ich wohne in Melbourne, wo im Juli ein zweiter Lockdown verhängt wurde. Er wurde erst kürzlich ein bisschen gelockert, es gelten aber weiter strenge Ausgangsbeschränkungen. Ich sitze meistens zu Hause, sortiere meine alten Reisefotos und verfolge die Nachrichten zur Corona-Situation.

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