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Ex-Fussballer Ljubo Milicevic«Ich wurde die ganze Zeit manipuliert»

Der Australier kam als grosses Talent in die Schweiz – und wurde hier gebrochen. Ein Blick zurück auf finstere Jahre, gierige Investoren und taktlose Trainer.

Ljubo Milicevic war 20 Jahre lang Fussballprofi. Nun führt er in Sydney eine Kaffeebar. «Das ist meine Version des Paradieses.»
Ljubo Milicevic war 20 Jahre lang Fussballprofi. Nun führt er in Sydney eine Kaffeebar. «Das ist meine Version des Paradieses.»
Foto: Traianos Pakioufakis

Ljubo Milicevic sitzt am Strand, spürt den Sand auf seiner Haut, riecht das Salz in der Luft und meldet vom anderen Ende der Welt: «Ich bin eine gechillte Version meiner selbst.»

Im Februar wird Milicevic 40. Sonnengebräunter Teint, tätowierte Arme, struppiges Haar, Typ Surferboy. Doch Milicevic hat aufgehört mit Surfen. Er möchte nicht mehr mit den Wellen konkurrieren. Möchte frei sein von Wettbewerb und Wettkampf. Frei von jeglichem Konkurrenzdenken. Es hat ihn als Fussballprofi 20 Jahre lang geprägt.

Fünfeinhalb Saisons verbrachte er in der Schweiz. Das Haar war kürzer, weniger struppig. Geblieben ist die markante, eingedrückte Nase. Sie klebt im Gesicht wie ein Symbol für den Fussballer Milicevic, der «mental an die Wand gefahren» wurde, wie er es formuliert.

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