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Ruth Schweikerts Zürich«Ich glaube an die Zukunft, nicht aber an den Nutzen von Voraussagen»

Im Jungen Literaturlabor (JuLL) ist für Ruth Schweikert Zürich Zürich.

Sie lesen demnächst im Sogar-Theater übers Telefon; wird das für Sie anders als eine sonstige Lesung?

Ich mag die anonyme Intimität des Telefons, schon als Kind hatten Stimmen für mich etwas Magisches, die Vorstellungskraft Beflügelndes. Es eröffnen sich andere Räume, wenn man einen Text nur hört, ohne die Autorin zu sehen.

Was glauben Sie, wie die Pandemie das Kulturleben beeinflusst?

Ich glaube an die Zukunft, auch von Kunst und Kultur, nicht aber an den Nutzen von Voraussagen.

Welches Buch beschreibt Zürich am treffendsten?

Für alles, was war und ist: «Der grüne Heinrich» von Gottfried Keller und «Alles in Allem» von Kurt Guggenheim. Für alles, was ist und kommt: Die über hundert Schulhausromane und jene des Jungen Literaturlabors (JuLL) von über 1500 Zürcher Jugendlichen. Und: «Während wir feiern» von Ulrike Ulrich, der Roman wird übrigens bald von vielen Zürcherinnen und Zürchern gelesen, im Rahmen des Projekts «Zürich liest ein Buch».

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