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Sport als Therapie für die Psyche«Ich hatte endlich wieder mal ein kleines Erfolgserlebnis»

Sport für die Psyche: Dank Bewegungstraining plant Rolf Huber, die Dosis seiner Medikamente in kleinen Schritten zu reduzieren.

«Wir sehen ein Riesenpotenzial»

«Dank der Physiotherapie hatte ich zum ersten Mal seit langem ein kleines Erfolgserlebnis und positive Gefühle in meinem Körper.»

Rolf Huber
Antriebslosigkeit und Angst sind häufige Symptome bei Depressionen. Betroffene brauchen Unterstützung, um den Einstieg in Trainingsprogramme zu schaffen. (Symbolfoto)

«In Meta-Analysen wurde gezeigt, dass die Symptomatik bei Depressionen mit Bewegungsinterventionen in ähnlichem Ausmass reduziert werden kann wie mit Medikamenten und Psychotherapie.»

Bericht der ZHAW-Forschergruppe

Krankenkassen decken Bewegungstherapie nicht

Hoffnung für Rolf Huber

9 Kommentare
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    Doris Oetiker-Streit

    ich bin physiotherapeutin und arbeite unter anderem mit psychisch erkrankten personen. an all diejenigen kommentator*innen, die finden, dass ein fitnesszentrum oder der wald reichen würden: ja, bei einigen (und vielleicht bei ihnen) trifft dies zu. aber eben nicht bei allen, denn gerade das thema "motivation" und "dran-bleiben" ist so enorm schwierig für viele leute, die an psychischen krankheiten leiden. also lassen wir doch das verallgemeinern und schauen das individuum in seiner situation und mit seinen möglichkeiten an. das ist genau das, was ich mit den patient*innen mache: ressourcen klären und ihnen die verantwortung übergeben, wo das möglich ist. einige können sie von anfang an übernehmen, die sehe ich dann alle 2-3 wochen zu einer besprechung und zur anpassung des programms. andere können das im verlauf, wieder andere brauchen länger. wenn mit bewegung(stherapie) medikamente eingespart werden können, ist das nicht nur für die krankenkasse gut - bewegung hat auch nur positive "nebenwirkungen" - nicht nur auf die psyche.