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Online-Selbsthilfe in ZürichUnd dann trat sie der virtuellen Gruppe bei

Aufgrund der Pandemie müssen sich Selbsthilfegruppen online treffen. Eine Betroffene, die ein solches Angebot annimmt, erzählt von ihren Erfahrungen.

Als sich der mentale Zustand ihres Partners verschlechterte, trat Sandra Meier einer Online-Selbsthilfegruppe bei.
Als sich der mentale Zustand ihres Partners verschlechterte, trat Sandra Meier einer Online-Selbsthilfegruppe bei.
Foto: Sabina Bobst

Die Pandemie schlägt vielen aufs Gemüt und bringt neue Herausforderungen mit sich. Der Austausch mit anderen Betroffenen, zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, kann für manche entlastend wirken. Bei Selbsthilfe Zürich gingen die Anfragen zu Beginn der Pandemie zwar zurück, denn Selbsthilfegruppen durften sich nicht mehr physisch treffen, «aber das war nur während der ersten zwei Wochen der Fall», sagt Michelle Guggenbühl, Sozialarbeiterin bei Selbsthilfe Zürich. «Danach stieg die Nachfrage nach Selbsthilfegruppen wieder an», sagt sie. Das anhaltende Bedürfnis nach Austausch in Selbsthilfegruppen führt die Organisation darauf zurück, dass sich gerade während der Pandemie Symptome von psychischen Erkrankungen oder Isolation durch die fehlenden sozialen Kontakte verstärken.

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