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Gehirn wird zu Kunst «Ich schänke dir mis Hirni …»

Hirnforscher Philipp Stämpfli ist fasziniert vom menschlichen Gehirn. Er untersucht es zu Forschungszwecken und macht aus MR-Bildern Kunst.

Neurowissenschaftler Philipp Stämpfli vor einem Brain-Pic: «Die Schönheit des Gehirns in Perfektion.»
Neurowissenschaftler Philipp Stämpfli vor einem Brain-Pic: «Die Schönheit des Gehirns in Perfektion.»
Foto: Philipp Rohner

Seine Bilder haben nur ein Sujet: das menschliche Gehirn. Genauer: die Nervenfasern. Der Gestalter strebt dabei nach der «Schönheit des Gehirns in Perfektion».

Philipp Stämpflis Leben dreht sich um das menschliche Denkorgan. Seit zwanzig Jahren untersucht er es mittels Magnetresonanzbildern und betreibt Forschung auf dem Gebiet der Neurowissenschaften. Das Gehirn sei mit Abstand das spannendste, das vielfältigste, das schönste Organ überhaupt, «das Hirn ist mein Organ».

Wir treffen uns in seinem Büro in der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, wo Stämpfli, 42, das MR-Zentrum leitet. Der Neurowissenschaftler ist leger gekleidet, man ist sofort per Du, er holt Kaffee und schiebt gleich drei Visitenkarten über das Tischchen. Stämpfli arbeitet zusätzlich als Hypnosetherapeut, «Hypnose verleiht Flügel», steht auf einem Kärtchen. Goldene Fasern auf schwarzem Grund zieren das dritte Kärtchen: «BrainPics» heisst seine vor einem Jahr gegründete Firma, welche seine Bilder des menschlichen Gehirns vertreibt.

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