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Zürichs Polizeichefin in Bedrängnis«Ich war überrascht, wie schnell und heftig das Dementi kam»

Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) wehrt sich gegen Zickzackkurs-Vorwürfe bei Demos. Trotzdem räumt sie Versäumnisse ein.

Trotz Kritik an ihrem Führungsverhalten: Sie fühle sich wohl im Sicherheitsdepartement, sagt Stadträtin Karin Rykart (Grüne).
Trotz Kritik an ihrem Führungsverhalten: Sie fühle sich wohl im Sicherheitsdepartement, sagt Stadträtin Karin Rykart (Grüne).
Foto: Samuel Schalch

Frau Rykart, laut dem Bund sind politische Kundgebungen mit bis zu fünf Personen ab sofort wieder möglich, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden. Ist der Konflikt mit dem Kanton um Corona-Demonstrationen damit vom Tisch?

Ich bin erleichtert über diese Klärung. Kleine Kundgebungen und Mahnwachen dürfen wieder stattfinden, die Bewilligung ist Sache der Stadt. Allerdings: Wenn am Helvetiaplatz an jeder Ecke fünf Leute stehen und für dasselbe demonstrieren, wäre das gemäss Bundesrat als Einheit anzusehen und also weiterhin nicht erlaubt.

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