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Janine Cathreins Zürich«Ich weiss ja noch nicht mal, was hip ist und was nicht»

Die Frontfrau der Zürcher Band Black Sea Dahu hätte gerne einen Hund. Und sie fragt sich, ob Zürich funktioniert.

Vertont mit ihrer Musik vor allem ihren Gefühlszustand: Sängerin und Songschreiberin 
Janine Cathrein.
Vertont mit ihrer Musik vor allem ihren Gefühlszustand: Sängerin und Songschreiberin
Janine Cathrein.
Foto: Sabina Bobst

Jede Woche beantworten Personen, die in Zürich etwas bewegen, unseren Fragebogen und verraten uns, was die Stadt für sie ausmacht. Heute: die Frontfrau der Band Black Sea Dahu, Janine Cathrein.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Musik?

Musik zu schreiben, hilft mir, mit meinem Innenleben und der Welt klarzukommen. Ich glaube, ich versuche vor allem, meinen Gefühlszustand zu vertonen und aufzuschreiben, aus dem Wunsch heraus, verstanden zu werden, auch von mir selbst.

Was war die grösste Veränderung, die dieses Jahr mit sich gebracht hat?

Ich wäre eigentlich ab Februar auf Tour gewesen und hätte über 140 Shows gespielt in ganz Europa, ein riesiger Masterplan. Es wurden 99 Prozent der Konzerte abgesagt, und nebst akuten finanziellen Sorgen fand ich mich plötzlich im luftleeren Raum wieder, ohne Arbeit, ohne Perspektive und ohne Entscheidungsfreiheit. Damit umzugehen, ist nun eine tägliche Übung geworden, und ich habe mich im Bandraum verkrochen, um an neuen Songs zu arbeiten.

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