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Zürcher Polizist zu Racial Profiling«Ich werde mehrmals jährlich als Rassist beschimpft»

Ein Stadtpolizist sagt im Interview, was eine Kontrolle rechtfertigt, wie viele erfolgreich sind und wie sich die Polizeikultur verändert hat.

Knapp jede dritte Personenkontrolle ist erfolgreich: Eine Polizistin und ein Polizist der Stadtpolizei Zürich patrouillieren durch das Zürcher Niederdorf.
Knapp jede dritte Personenkontrolle ist erfolgreich: Eine Polizistin und ein Polizist der Stadtpolizei Zürich patrouillieren durch das Zürcher Niederdorf.
Archivbild: Christian Beutler (Keystone)

Zwei Stadtpolizisten haben einen dunkelhäutigen Schweizer am Hauptbahnhof kontrolliert, weil er den Blick senkte. Er wehrte sich und hat nun vor dem Verwaltungsgericht recht bekommen. Verstehen Sie den Ärger von Dunkelhäutigen, die finden, sie werden unverhältnismässig oft von der Polizei kontrolliert?

Ich verstehe, unabhängig von der Hautfarbe, dass man wütend wird, wenn man sich zu Unrecht kontrolliert fühlt. Wir Polizisten müssen alle gleich behandeln. Und wir kontrollieren nicht einfach, nur damit wir kontrolliert haben. Wir müssen wirtschaftlich mit unseren Ressourcen umgehen, also nur Kontrollen durchführen, die begründet und erfolgversprechend sind.

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