«Ich will wissen, was mit Luca passiert ist»
Luca Mongelli wurde vor acht Jahren zum Invaliden. Seiner Aussage, er sei angegriffen worden, wollte das Gericht nicht glauben. Sein Vater Nicola Mongelli erzählt, wie er das Drama erlebt.
Herr Mongelli, wie geht es Luca heute?
Er lebt in Italien mit seiner Mutter und seinem Bruder Marco. Er ist ja seit dem Unfall Tetraparetiker, was bedeutet, dass er seine Bewegungen nicht kontrollieren kann. Und er ist blind. Dennoch ist es unglaublich, mit welchem Optimismus er sein Leben packt. Er macht drei Stunden Physiotherapie täglich. Einmal war er mit meiner Frau bei einem Arzt, der sagte, mehr Fortschritte könne er nicht machen. Luca hat einfach gelacht und gesagt: «Komm Mama, der Mann ist ein Minimalist, wir gehen zu einem anderen Arzt.»


















