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Nationaltrainer Vladimir Petkovic«Im Ausland haben wir mehr Anerkennung als in der Schweiz»

Nach drei Siegen in Folge ist der Nationalcoach entspannt – und fordert mehr Respekt für seine Mannschaft. Die Hierarchien zwei Monate vor der EM sind klar.

Engagiert am Spielfeldrand: Nationalcoach Vladimir Petkovic.
Engagiert am Spielfeldrand: Nationalcoach Vladimir Petkovic.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

«Also Herr Petkovic», wird der Nationaltrainer am späten Mittwochabend gefragt, «wie gut ist die Schweiz?» Das sei schwierig zu bewerten, sagt er. Mit drei Siegen ist das Nationalteam ins neue Jahr gestartet. Dank des 3:1 in Bulgarien und dem 1:0 gegen Litauen stehen in der WM-Qualifikation sechs Punkte zu Buch, das 3:2 im Test gegen Finnland hat die Laune von Petkovic weiter gehoben.

Er fordert darum mehr Goodwill für die Leistungen seiner Spieler. Wegen der Resultate im vergangenen Herbst dürfe man nicht nur schwarzmalen, sagt er, sie hätten gegen die Ukraine, gegen Deutschland und Spanien «mit Kraft und Qualität» gespielt: «Ich bin nicht der Einzige, der das sagt. Das ist die breite Meinung in Europa. Im Ausland haben wir mehr Anerkennung als in der Schweiz.» Die Umfragewerte zur Schweiz sind da nicht im Detail bekannt. Es ist Petkovics Eindruck.

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