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Personalkonflikt und Corona Im Spital Bülach spitzt sich die Lage gleich doppelt zu

Die Ärztegesellschaft des Zürcher Unterlandes fordert die Entlassung des Spitaldirektors. Sie befürchtet, dass sonst viele Ärzte und Pflegende gingen – mitten in der Corona-Krise.

Sein Führungsstil wird scharf kritisiert: Rolf Gilgen, seit sieben Jahren Spitaldirektor in Bülach und vorher im Waidspital.
Sein Führungsstil wird scharf kritisiert: Rolf Gilgen, seit sieben Jahren Spitaldirektor in Bülach und vorher im Waidspital.
Foto: Balz Murer

Es ist dicke Post, welche die Ärztegesellschaft des Zürcher Unterlandes (Azul) am Samstag an den Verwaltungsrat und die Gemeindeaktionäre der Spital Bülach AG verschickt hat. «Der CEO Rolf Gilgen und der Verwaltungsratspräsident Christian Schär müssen entlassen respektive abgewählt werden», steht in dem Brief klipp und klar. Gilgen und Schär werden als Duo wahrgenommen, die beiden sind langjährige Bekannte.

Weiter fordert der Azul-Vorstand, dass Ärzteschaft und Pflegende in der neu zu bildenden Geschäftsleitung des Spitals ebenso stark vertreten seien wie die Verwaltung. Und dass der «unbegründet entlassene» Chefarzt für Innere Medizin, Nic Zerkiebel, rehabilitiert werde.

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