Im Tessin gab es die mildeste Januarnacht seit Messbeginn
Nachdem der Samstag dem Tessin frühlingshafte Temperaturen von bis zu 23,7 Grad gebracht hatte, erlebten die Tessiner noch die mildeste Nacht seit 1959. In Locarno fiel das Quecksilber nicht unter 14,5 Grad.

Das frühlingshafte Wetter hat dem Tessin am Wochenende vielerorts die mildeste Januarnacht seit Messbeginn im Jahr 1959 beschert. Nach Angaben von Meteo Schweiz sank die Temperatur in Locarno-Monti in der Nacht nicht unter 14,5 Grad. Am extremsten waren die Verhältnisse im Puschlav auf 1100 Meter: In Robbia lag die nächtliche Mindesttemperatur bei 11,1 Grad. Damit wurde der bisherige Rekord vom Januar 1962 um fast 6 Grad überboten.
Tagsüber erreichten die Temperaturen nicht mehr die Werte vom Vortag. Auf den Brissagoinseln kletterte das Thermometer am Samstag laut Meteomedia auf 23,7 Grad. In Ascona wurden 23,3 und in Locarno-Monti 22,6 Grad gemessen. Auch in Lugano mit 22,3 und Bellinzona mit 22,1 Grad liess es sich durchaus mit kurzen Ärmeln im Freien sitzen.
Nordwind brachte warme Luft
Zu einem Sommertag reichte es indessen nicht. Nach Definition der Meteorologen braucht es dafür 25 Grad. Einen winterlichen Sommertag hatte es mit 25,2 Grad zuletzt am 15. Februar 2012 in Bellinzona gegeben.
Januartemperaturen von über 20 Grad gab es im Tessin letztmals 2007 und 2008, stellte der Wetterdienst Meteonews nach einem Blick in die Annalen fest. Der Januarrekord mit 24 Grad vom 19. Januar 2007 in Locarno-Monti wurde am Samstag verfehlt.
Für die hohen Temperaturen sorgte nicht nur das sonnige Wetter. Der Nordwind brachte warme Luft zu den Alpen, wie Meteomedia mitteilte.
SDA/kpn
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