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Kampf gegen HPVImpfung schützt vor Krebs – aber Schweizerinnen impfen zu wenig

Mit einer Impfung könnte der Gebärmutterhalskrebs weltweit eliminiert werden. Das zeigt eine Studie. Doch in der Schweiz ist die Impfrate dafür viel zu tief.

Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird in der Schweiz seit 2007 empfohlen.
Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs wird in der Schweiz seit 2007 empfohlen.
Foto: Getty Images

Es ist der Beweis, den Skeptiker lange gefordert haben: Die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs verhindert tatsächlich Krebs. Eine grosse Studie aus Schweden weist erstmals nach, dass Frauen vor dem 30. Lebensjahr fast 90 Prozent seltener ein Karzinom entwickeln, wenn sie sich vor dem 17. Lebensjahr gegen humane Papillomaviren (HPV) impfen liessen.

An der weltweit vierthäufigsten Krebsart bei Frauen erkranken jedes Jahr über eine halbe Million neu. Mehr als die Hälfte sterben daran, die meisten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. In Industrieländern ist dank der Früherkennung die Situation besser. In der Schweiz betrifft die Erkrankung jedes Jahr rund 250 Frauen, 80 sterben. Knapp die Hälfte der Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre. Der Bund empfiehlt die HPV-Impfung seit 2007 für Mädchen ab 11 Jahren.

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