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Proteste gegen die Junta In Burma brennen chinesische Fabriken

Die Stadt Yangon nach den Strassenschlachten.

Feuerlöschfahrzeuge blockiert

Proteste in Yangon: Einige Demonstranten verdächtigen die Junta, verbündete Gangs dazu anzuleiten, gezielt Chaos zu stiften.

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23 Kommentare
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    Lucas Wyrsch

    "Burmas neue Freunde sitzen in Moskau" schrieb Manfred Rist für die NZZ am 28. März 2021 aus Phnom Penh

    Russland bemüht sich seit längerem um mehr Einfluss in Südostasien.

    Lange stand dabei Vietnam im Vordergrund.

    Jetzt stützt Moskau die mörderische Militärjunta in Burma.

    Während die burmesische Armee Blutbäder anrichtet, baut Russland seine Beziehungen mit dem südostasiatischen Land aus.

    Russland sei ein «echter Freund», erklärte der Oberbefehlshaber der Streitkräfte, General Min Aung Hlaing, am Freitag.

    Es könnte sich auch am einen subtilen Hinweis handeln, dass die Militärjunta China nicht mehr voll vertraut.

    Der höchste Diplomat kam nicht aus Peking, sondern aus Moskau.

    Es war der stellvertretende russische Verteidigungsminister Alexander Fomin, der am Samstag den burmesischen Generälen in Naypyidaw die grösste Ehre erwies.

    Der Anlass dazu war der «Tag der Armee», der traditionell mit grossen Militärparaden begangen wird.

    Dieser Gedenktag erinnert an den Beginn des bewaffneten Aufstands gegen die japanischen Besatzer von 1945.

    Die Feier wirkte in diesem Jahr indessen wie eine Parodie: Seit dem Putsch vom 1. Februar ist es die eigene Armee, die Burma unterjocht.

    Russland scheint das aber nicht zu kümmern, im Gegenteil.

    Moskau scheint die weltweite Isolation der burmesischen Machthaber auszunutzen, um in dem konfliktreichen Land wieder stärker Fuss zu fassen.

    Der Besuch des russischen Verteidigungsministers klärt auf, wer hinter der Junta steht!