Gewalt an FrauenIn der Schweiz fehlen Hunderte Plätze für Frauen und Kinder in Not
Wie rasch eine gewaltbetroffene Frau Hilfe bekommt, hängt von ihrem Wohnkanton ab. Nun fordert die Dachorganisation der Frauenhäuser eine nationale Strategie.

Der Name Mia ist erfunden, nicht aber ihre Geschichte.
Anfang 2020 meldet die Polizei, dass eine Frau mit drei kleinen Kindern dringend eine Schutzunterkunft benötige. Es gehe um mehrfache körperliche und sexualisierte Gewalt. Die Frau habe eine Anzeige erstattet. Sie könne nicht nach Hause gehen, der Ehemann würde sie umbringen.
Noch am gleichen Abend begleitet die Polizei Mia und ihre Kinder ins Frauenhaus. Die Familie bekommt zwei Fachberaterinnen des Frauenhauses zugeteilt: Eine ist für die Mutter, die andere für die Interessen der Kinder zuständig. Der Junge ist sechs Jahre, die beiden Mädchen sind vier Jahre respektive vier Monate alt.




