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Handelsabkommen mit der EUBrexit-Euphorie ist kaum zu spüren

Premier Boris Johnson präsentiert sich als Gewinner. Doch die Politik bleibt gespalten – und die Bevölkerung sorgt sich vor allem um die desaströsen Corona-Zahlen.

Ein bisschen Weihnachtsstimmung und ganz viel Arbeit: Boris Johnson am 23. Dezember in seinem Büro. Einen Tag später stand der Deal mit der Europäischen Union.
Ein bisschen Weihnachtsstimmung und ganz viel Arbeit: Boris Johnson am 23. Dezember in seinem Büro. Einen Tag später stand der Deal mit der Europäischen Union.
Foto: Andrew Parsons (Keystone) 

Ein Schlusspunkt hinter fünf turbulente Jahre soll er sein. Das erhofft sich auf jeden Fall Boris Johnsons Regierung vom hart umkämpften neuen Handelsvertrag mit der EU. Vielen Menschen im Vereinigten Königreich kamen die Verhandlungen aber schon wie ein Nachhall aus fernen Zeiten vor.

Für sie war von grösserer Bedeutung, dass immer mehr britische Krankenhäuser über die Feiertage eine Rekordzahl an Covid-Patienten meldeten. Viele beobachten mit Sorge, dass die Zahl der Krankheitsfälle weiter beängstigend steigt und nach Berechnungen des Statistischen Amtes bereits über 86’000 Personen im Land dem Virus zum Opfer gefallen sind.

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