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«In Japan bin ich immer noch ein Elefant»

Echte Katzen sieht man in Japan nie. Dafür halt so einen Katzenmann in der Fussgängerzone.

Diesen März jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum fünften Mal. Wie präsent ist das Thema heute in Japan?

Aufnahmen davon sieht man am Ende des Abspanns.

Wollten Sie den Film machen, um das Thema wieder ins Bewusstsein zu rufen?

Sie haben dann vor Ort gefilmt. Seit dem Erdbeben und der Flut ist das Land verwüstet, die Häuser sind zerstört. Absurd ist das Bild von Plastiksäcken, die zu gewaltigen Halden aufgestapelt sind; darin ist radioaktive ?Erde gelagert. Und diese Säcke liegen dann einfach herum.

Viele der Opfer leben nach wie vor in Notunterkünften, man sieht sie nun im Film.

An einer Stelle stehen Bewohner solcher Lager vor der Kamera. Als wollten sie sagen: «Wir sind immer noch da.»

Das erste Mal reisten Sie 1985 nach Japan, als «Mitten ins Herz» am Tokyo International Film Festival lief. Seither waren Sie immer wieder im Land und haben schon vier Filme dort gedreht. Was fasziniert Sie so an Japan?

Merkwürdig ist zum Beispiel der Katzenmann, der zu Beginn des Filmes auftaucht.

Rosalie Thomass spielt eine Deutsche, die nach Fukushima reist, um den Menschen zu helfen. Sie begegnet einer alten Geisha, dargestellt von Kaori Momoi. Wie lief die Zusammenarbeit der beiden Frauen?

Die Frauen in der Geschichte bauen das Haus der Geisha wieder auf. Was war das für ein Haus, in dem sie gedreht haben?

Die beiden bekommen es dann auch mit Geistern zu tun.

Interessant ist nun, dass auch die Deutsche die Gespenster sieht.

In Maries Geschichte stecken sicher auch Ihre Erfahrungen mit Japan.

Seit «Erleuchtung garantiert» von 1999, als Sie das erste Mal in Japan drehten, arbeiten Sie mit kleineren Teams.

Wie wurde «Grüsse aus Fukushima» in Europa aufgenommen?

Tragisch ist ja, dass eine solche Katastrophe passieren muss, damit sich die Leute der Energieproblematik bewusst werden.

tipp