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Datenschutz am SmartphoneIn jeder zweiten App steckt Googles Tracking-Software

In sehr vielen Handy-Apps sind Tracking-Module eingebaut. Sie liefern den Herstellern Informationen über das Nutzungsverhalten der User. Besonders weitverbreitet ist eine Analysesoftware von Google.

Manche App-Hersteller verfolgen jeden einzelnen Schritt: Mann und Kind im Zürcher Hauptbahnhof.
Manche App-Hersteller verfolgen jeden einzelnen Schritt: Mann und Kind im Zürcher Hauptbahnhof.
Foto: Ennio Leanza, Keystone

Beim Stichwort «Tracking» denken die meisten Nutzer ans Web: Es ist längst gemeinhin bekannt, dass unsere Aktivitäten beim Surfen genau verfolgt werden. Allein die ständigen Cookie-Anfragen erinnern uns an die nicht erlahmende Neugierde der Datensammler. Dank der europäischen Datenschutz-Grundverordnung haben wir das Recht, bestimmte Cookies abzulehnen, zum Beispiel für personalisierte Werbung.

Doch wie sieht es bei Apps aus? Die meisten Nutzer haben die Vorstellung, dass sie bei der Arbeit mit ihren Programmen weniger unter Beobachtung stehen: Softwareprodukte sind für die Bearbeitung eigener Dateien und Dokumente ausgelegt, und sie funktionierten meist auch ohne Internetanbindung. Ausserdem geht es die Hersteller nichts an, was wir mit unseren Apps auf den eigenen Geräten tun – oder?

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