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Neue Corona-VorgabenNatalie Rickli will Grossanlässe wieder verbieten

Der Zürcher Regierungsrat entscheidet nächste Woche, ob im Kanton Zürich Massnahmen nötig sind, die über die Bundesvorgaben hinausgehen.

Das wird wohl noch länger nicht möglich sein. auch nicht mit Maske.
Das wird wohl noch länger nicht möglich sein. auch nicht mit Maske.
Foto: Bildarchiv TA

Kaum hatte der Bundesrat am Sonntagnachmittag die neuen Massnahmen bekanntgegeben, meldete der Kanton Bern, dass er Grossanlässe mit über 1000 Personen verbieten will. Aus Sicht der Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) ist die Massnahme auch für den Kanton Zürich angezeigt. «Aufgrund der epidemiologischen Lage und weil das Contact Tracing an Grossanlässen aktuell nicht sichergestellt werden könnte», wie Rickli sagt.

So rasch wie in Bern geht das in Zürich aber nicht . Hier muss der Regierungsrat entscheiden. Und dieser will nun erstmal zusammen mit dem Sonderstab Covid-19 prüfen, «wie die bestehenden Massnahmen mit den neuen Vorgaben des Bundes justiert werden müssen», wie er am Sonntag mitteilte. Über das Resultat will der Regierungsrat in der kommenden Woche informieren.

Die Stossrichtung der Bundesmassnahmen entspreche in weiten Teilen dem bereits vom Regierungsrat eingeschlagenen Weg, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Über 4000 Schutzkonzepte kontrolliert

Der Regierungsrat fordert die Bevölkerung auf, sich konsequent an die Vorgaben zu halten und die geltenden Hygieneregeln zu befolgen. Auch der Kanton setze auf den konsequenten Vollzug der Massnahmen, hält er fest. Unter anderem seien seit Juni über 4000 Schutzkonzepte kontrolliert worden.

61 Kommentare
    R. Man

    Also wenn man Grossanlässe wieder verbietet heisst das doch, dass deren Schutzkonzepte offenbar nichts taugen. Ist dem so?