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Kantonspolizei rüstet aufIn Zürich gibt es künftig Kontrollen wie an US-Flughäfen

Künftig sollen Gesichter und Fingerabdrücke von Flugreisenden gescannt werden. Dafür will die Kantonspolizei 43 Millionen Franken investieren.

Seit 2004 werden in den USA am Flughafen die Fingerabdrücke der Einreisenden erfasst und das Gesicht fotografiert. Schon bald ist das auch in Zürich möglich.
Seit 2004 werden in den USA am Flughafen die Fingerabdrücke der Einreisenden erfasst und das Gesicht fotografiert. Schon bald ist das auch in Zürich möglich.
Foto: Mike Theiler (Keystone)

Wer schon einmal in den USA, Japan oder China war, kennt das Prozedere: Bei der Einreise werden am Flughafen Fingerabdrücke gescannt und das Gesicht fotografiert. Wer künftig aus Ländern wie Indien oder Kosovo am Flughafen Zürich landet, wird Ähnliches erleben. 2019 wären nach Schätzungen des Staatssekretariats für Migration (SEM) rund 900’000 Personen in Zürich so erfasst worden.

Die Kantonspolizei, die am Flughafen Zürich für die Grenzkontrollen verantwortlich ist, muss für mehr als 43 Millionen Franken aufrüsten. Vergangene Woche hat die Sicherheitsdirektion einen entsprechenden Auftrag an die deutsche Sicherheitsfirma Secunet Security Networks AG vergeben. Sie hatte sich als einzige Firma beworben.

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