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Zu welcher Generation gehören Sie?

Generationen X, Y, Z: Was ist dran an solchen Etiketten? Unser Überblick zeigt es.

Weil die Jungen weniger Colagetränke konsumieren, schaltete Pepsi kürzlich einen Werbespot. Zu sehen war die 20-jährige Trendsetterin Kendall Jenner – 21 Millionen Twitter-Follower, 80 Millionen Instagram-Abonnenten –, wie sie einen Konflikt zwischen Demonstranten und der Polizei verhindert, indem sie einem Beamten eine Pepsi-Dose reicht. Doch der Getränkehersteller erntete für den Clip nur Hohn – und erlitt darauf einen gewaltigen Imageschaden. In den sozialen Medien kursierten Bilder von Polizeigewalt gegen Schwarze. «Schnell, gebt ihnen eine Pepsi», stand darunter.

Man ahnt, was sich die Werber überlegt und erhofft hatten: Die Jungen von heute sind politisch, sozial, tolerant, Video-affin und share-geil. Lasst uns daraus einen Spot basteln, der viralgeht! Es ist ein harmloses Beispiel für einen Generationenkonflikt, aber es wirft ein grelles Licht darauf, wie Altersgruppen kategorisiert werden. Die Marketingleute haben ein Interesse daran, jede kleinste kulturelle Veränderung zu erkennen, um sie zu Geld zu machen. In den letzten 20 Jahren jagte deshalb eine Generationenbenennung die nächste. Generation Ally, Generation Golf, Generation Praktikum, Internetgeneration, Generation X, Generation Y, Generation XXL (übergewichtige Kinder) und so weiter.

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