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Asylgesuche: der Überblick

Nach neusten Berichten kommen aktuell vor allem viele Afghanen in die Schweiz. Wie viele Asylsuchende sind es insgesamt seit dem 1. Januar? Woher kommen sie? Die Antworten in Grafiken.

Im Jahr 1999 wurden in der Schweiz 47'513 Asylgesuche gestellt. Mit 62% und fast 30'000 Flüchtlingen lag Serbien damals auf dem ersten Rang, gefolgt von Sri Lanka, dem Irak und Bosnien und Herzegowina.

Heute sieht die Verteilung anders aus. Mit knapp 9000 Asylsuchenden zwischen Januar und September führt Eritrea die Liste an, danach folgen Syrien (2337 Gesuche) und Afghanistan (1929 Gesuche).

Aktuell wird jetzt anfangs November vor allem eines diskutiert: Es kommen deutlich mehr Afghanen in die Schweiz. Die Zahl der illegalen Einreisen aus Deutschland und Österreich hat sich innert einer Woche verdoppelt. Der Präsident der kantonalen Polizeidirektoren fordert, das Notfallkonzept zu aktivieren. Lesen Sie dazu mehr.

Wie viele sind minderjährig?

Hier gibt es vorläufig nur Zahlen von 2014. Von den gesamthaft 23'765 Asylsuchenden im Jahr 2014 war jeder dreissigste unbegleitet und minderjährig. Auffällig scheint die Verteilung von Jungen und Mädchen.

87,4 Prozent der 2014 eingereisten minderjährigen Flüchtlinge sind männlich.

Siehe Grafik unten (Quelle: BFM)

Von den insgesamt 795 unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden, die im Jahr 2014 in der Schweiz ein Gesuch stellten, waren über 85 Prozent zwischen 15 und 18 Jahren alt. Mit 521 Anträgen ist Eritrea das häufigste Herkunftsland, gefolgt von Afghanistan, Somalia und Syrien.

Das Staatssekretaria für Migration (SEM) rechnet für das aktuelle Jahr mit einer weiteren Zunahme minderjähriger Flüchtlinge, die ohne Begleitung in der Schweiz Asyl ersuchen.

Denn: Die Monatsstatistiken der Asylgesuche gesamthaft stiegen im Verlauf des Jahres kontinuierlich an.

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