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«Der Druck wächst mit dem Erfolg»

Nach über zehn Jahren habe er das Filmfestival Locarno sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Besucherzahlen dort, wo er es haben wolle, sagt Präsident Marco Solari. Trotzdem ist er nervös, wenn er an die Zukunft denkt.

Zieht eine positive Bilanz nach dem Filmfestival: Marco Solari.
Zieht eine positive Bilanz nach dem Filmfestival: Marco Solari.
Keystone

Die diesjährige Ausgabe des Filmfestivals Locarno hat die hohen Erwartungen des Präsidenten Marco Solari noch übertroffen, wie er sagte. Gleichzeitig spürt Solari, der in den vergangenen Wochen mit ungewohnt optimistischen Aussagen auffiel, auch neuen Druck.

Nach über zehn Jahren als Präsident habe er das Festival sowohl inhaltlich wie hinsichtlich der Besucherzahlen dort, wo er es haben wolle, sagte Solari kurz vor Abschluss der Veranstaltung: «Das ist ein Wunschmoment.»

Inhalte haben Priorität

Doch er sei keineswegs euphorisch gestimmt, sondern realistisch, betonte Solari. Auf die anstehende Arbeit blicke er mit einiger Nervosität: «Wir haben uns gesteigert, aber wir müssen uns ständig steigern. Der Druck wächst mit dem Erfolg.» Das Festival müsse jetzt ein Jahr darauf hinarbeiten, 2012 nicht zu enttäuschen.

Dass an der diesjährigen Ausgabe die Stars auf Kosten der Filme zu viel Raum einnahmen, glaubt Solari nicht: «Priorität haben hier immer die Inhalte.» Dies werde so bleiben, auch wenn es dank der besseren finanziellen Ausstattung des Festivals einfacher geworden sei, bekannte Persönlichkeiten für Locarno zu gewinnen.

SDA/miw

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