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«Blick» sprach mit AnführerTaliban wollen «gute Beziehungen» zur Schweiz

Taliban-Sprecher Zabihullah Mujahid (l) und Abdul Qahar Balkhi, Mitglied der Kulturkommission der Taliban, (2.v.l.) geben Mitte August kurz nach der Machtübernahme eine Pressekonferenz. (17. August 2021)
Balkhi gibt sich nun in einem Interview handzahm.
Der ranghohe Taliban-Funktionär Balkhi in einem TV-Interview mit dem Sender Al Jazeera vor einer Woche. (Archivbild)
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Versprechen für Frauen

SDA/Yasmin Rosner

46 Kommentare
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    Elisabeth Eugster

    Was "das Selbstbestimmungsrecht des afghanischen Volkes" betrifft, ist die eindimensionale Sicht der Taliban offensichtlich, denn der weibliche Teil der Bevölkerung gehört nicht dazu, geschweige denn Andersgläubige. Im Bereich der zivilen Kompetenzen sprechen offensichtliche Kulturbarrieren, Bereicherung, Günstlingswirtschaft, Schweigegelder, Erpressungsgelder dagegen. Ein grundlegendes Problem der Gruppe besteht auch heute darin, dass sie im Wesentlichen zwischen einer Stammesgesellschaft, die sie zu ignorieren versuchten, und der Notwendigkeit einer staatlichen Struktur, die sie aufzubauen versprechen, gefangen sind. Neu hinzu kommen die unmittelbaren Probleme, auf die die UNO hinweist, medizinische Versorgung, drohende Hungersnöte und leere Staatskasse.