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Kommentar zum TourismusJetzt braucht es mehr Unterstützung für die Hotellerie

Die Wintersaison war eine Katastrophe. Ohne Notkredite geht weit mehr kaputt als ein paar Gasthäuser.

Hotels mit Blick aufs Matterhorn in Zermatt: Der Tourismus im Wallis trägt rund ein Viertel zur wirtschaftlichen Leistung des Kantons bei.
Hotels mit Blick aufs Matterhorn in Zermatt: Der Tourismus im Wallis trägt rund ein Viertel zur wirtschaftlichen Leistung des Kantons bei.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Der Tourismus gehört zur Identität der Schweiz wie im Sommer die Kühe auf unseren Alpen. Unvorstellbar das Land von Matterhorn, Heidi und Jungfraujoch ohne Hotels, Herbergen und Alphütten.

Doch im Unterschied zu den Kühen auf den Sommerweiden, für deren Unterstützung pro Jahr mehrere Milliarden Franken Steuergelder ausgegeben werden, erhalten Hotels in der Schweiz praktisch keine Mittel von der öffentlichen Hand. Obwohl der Tourismus in vielen Regionen mindestens genauso überlebenswichtig ist. Dabei profitiert nicht nur der Tourismussektor mit seinen knapp 80000 Beschäftigten von zahlenden Gästen. Landwirte, Handwerker und Dienstleister verdienen an den Besuchern in den Hotels kräftig mit: Schätzungen gehen davon aus, dass der Tourismus im Wallis rund ein Viertel zur wirtschaftlichen Leistung des Kantons beiträgt, in Graubünden beträgt der Anteil gar ein Drittel. Wie wichtig der Tourismus für die Schweiz ist, zeigt eine Zahl: im letzten Jahr vor der Krise übernachteten knapp 12 Millionen Gäste aus dem Ausland in Schweizer Unterkünften.

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