Jetzt kommt die Robotik-Barbie
Der Spielzeug-Konzern Mattel setzt mit der Ingenieurin-Barbie seine Diversitätsoffensive fort. Kritiker halten die neue Puppe für einen Marketingtrick, der Feminismus lediglich vortäuscht.

Wer ein bisschen etwas über die Fallstricke des Feminismus lernen will, sollte sich mit Barbie beschäftigen. Die entwickelt sich seit einigen Jahren zur Botschafterin von Diversität und «Empowerment», also Selbstbestimmtheit. Der jüngste Schritt: Im August kommt Barbie als Robotik-Ingenieurin in den Handel. Der Hersteller Mattel betont, es gehe darum, jungen Mädchen zu zeigen, dass sie alles sein und tun können – zum Beispiel Roboter bauen. Eine ziemlich löbliche Sache. Doch wenn etwas zu gut aussieht, ist meistens irgendwo ein Haken.