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«Jetzt mache ich das Ganze mit viel mehr Spass»

Schurter: «Ich bin nicht besser in Form als letztes Jahr, ganz sicher nicht. Aber mental war ich noch nie so parat wie jetzt.» Bild: Keystone

Wie gerne gingen Sie als Schüler in den Geschichtsunterricht?

Interessiert Sie die Vergangenheit?

Sie haben schon so viel gewonnen, dass Sie mittlerweile hauptsächlich sporthistorische Marken jagen. Nun etwa den sechsten WM-Titel – was noch niemandem gelungen ist. Wie gehen Sie damit um, dass Sie primär gegen Rekorde fahren?

Welcher Gedanke treibt Sie unmittelbar an, wenn Sie im Kraftraum oder beim Intervalltraining am Berg ans Limit gehen? Sie ­werden sich in der Situation ja kaum sagen: «Los, kämpfen, du willst doch Julien Absalons Rekord an Weltcupsiegen übertreffen!»

Geht das bei Ihnen überhaupt noch?

Merken die Jungen, dass es ihnen gelingt, Sie ans Limit zu bringen?

Und trotzdem: Sie fuhren bisher eine perfekte Saison, gewannen jedes Weltcuprennen. Hatten Sie nie einen Durchhänger?

Ihre Serie begann bereits im März, mit dem überraschenden Gesamtsieg am Cape-Epic-Etappenrennen in Südafrika. Löste der etwas aus?

Niederlagen erlebten Sie einzig in kleineren Rennen in der Schweiz. Wie fühlt sich das an, wenn man sonst immer gewinnt?

Kann man sich ans Siegen gewöhnen?

Wie erlebten Sie diese Saison?

Weil Sie in Rio den lange ersehnten Olympiasieg erreichten.

6 Weltcuprennen, 6 Siege – das sieht nach völliger Dominanz aus. Tatsächlich wurden Sie in jedem Rennen aber stark gefordert, vor allem von der jüngeren Generation.

Eine spannende Herausforderung?

Apropos Stärken: Die Frage, ob Ihnen die WM-Strecke von Cairns liegt, scheint sich nach dem Sieg mit der Staffel zu erübrigen.

Was würde Ihnen ein sechster WM-Titel bedeuten?

Druck von aussen oder von Ihnen?