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Kommentar zum Zürcher Corona-KursJetzt nichts verspielen

Die Zürcher Regierung ist für einmal auf der vorsichtigen Seite. Das ist gut. Wenn wir jetzt die Schleusen öffnen, setzen wir das mühsam Erreichte aufs Spiel.

Ob es sich lohnt, nur draussen Gäste zu bedienen? Manche Zürcher Wirtinnen und Barbetreiber bezweifeln es.
Ob es sich lohnt, nur draussen Gäste zu bedienen? Manche Zürcher Wirtinnen und Barbetreiber bezweifeln es.
Foto: Reto Oeschger

Das Pressing ging los, kaum hatte der Bundesrat letzten Mittwoch seinen vorsichtigen Öffnungsplan bekannt gegeben. Die bürgerlichen Parteien und viele Kantone fordern ultimativ mehr Freiheiten ab 1. März. Konkret: Die Restaurants sollen wieder Gäste bedienen dürfen, zumindest auf den Terrassen. Auch im Kanton Zürich machen sich SVP und FDP für eine rasche Lockerung der Corona-Massnahmen stark.

Doch der Zürcher Regierungsrat sieht es anders, er will die Restaurants erst in einem zweiten Schritt öffnen. Das erstaunt, zumal die Regierung bürgerlich dominiert ist und bisher eher einen grosszügigen Corona-Kurs fuhr. Und die Gastronomie ist in Zürich ein wichtiger Wirtschaftszweig.

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