Jugendgefängnis Uitikon: Happige Kritik an der Baudirektion
Im Untersuchungsbericht zum «Baufiasko» beim Massnahmenzentrum Uitikon wird klar: An Baustopp und Kostenüberschreitung trägt das Hochbauamt eine Hauptschuld.

Ein Beispiel aus dem Bericht, den der Kantonsrat gestern veröffentlichte: Das Projektteam führte zwar über dreissig Sitzungen durch, es mangelte aber «an der klaren Formulierung der Projektziele und der Umsetzung in ein Bauprojekt». Das führt zur fast schon skurrilen Feststellung, dass beim geplanten Gefängnisbau das Wichtigste, nämlich Sicherheitseinrichtungen wie Schleusen und Zellentüren, quasi vergessen ging – oder, wie es im Bericht heisst, im Kreditantrag an die Regierung «unterschätzt» wurde oder «ungeklärt» blieb.















