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Die Schweizer an der Hallen-EMJung, unverbraucht, furchtlos – so glänzen Ehammer und Kambundji

Zehnkämpfer Simon Ehammer und Hürdensprinterin Ditaji Kambundji stehen für die Zukunft der Schweizer Leichtathletik – bei ihrem Talent bedeutet weniger mehr.

Jubel über frühe Bestleistungen: Alleskönner Simon Ehammer am ersten Tag seines Siebenkampfes an der Hallen-EM.
Jubel über frühe Bestleistungen: Alleskönner Simon Ehammer am ersten Tag seines Siebenkampfes an der Hallen-EM.
Foto: Axel Kohring (Athletix.ch)

Er sprintete über 60 m in 6,75 Sekunden zur persönlichen Bestzeit und sprang danach 7,89 m weit – so weit, wie noch nie in der Halle. Eineinhalb Stunden war damit der zweitägige Siebenkampf an der EM in Torun erst alt, und Simon Ehammer hatte ihn so gut lanciert, dass selbst er sich kaum einen besseren Start hätte vorstellen können. Platz 1 im Zwischenklassement und weiter gehts.

Der Appenzeller aus Stein AR ist erst 21 Jahre alt, beherrscht aber nicht nur seine unterschiedlichsten Disziplinen bereits wie ein Routinier, sondern verfügt auch über eine enorme mentale Stärke, die auf seinem Weg unabdingbar ist. Denn seine Gegner in Polen sind mit einer Ausnahme alle älter und erfahrener. Und mit Zehnkampf-Weltrekordhalter Kevin Mayer aus Frankreich tritt er direkt gegen sein Vorbild an. Lapidar sagt Ehammer dazu: «Ich versuche auszublenden, dass auch er da ist. Muss ich, weil ich ja weiss, was er schon alles erreicht hat.»

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