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Kolumne von Michèle BinswangerK.o. in der ersten Runde

MMA ist nicht nur der härteste Kampfsport, er beinhaltet auch das härteste Fitnesstraining. Warum es bei Frauen besonders beliebt ist.

Ist es ein gutes Zeichen, wenn man zum Probetraining antritt und vor Aufregung schon in der Garderobe schwitzt – oder bin ich ein Weichei? Das frage ich mich, bevor ich zum MMA-Work-out mit Profi-Thaiboxer Chris Lüber in den Ring oder besser ins Gym steige. MMA steht für Mixed Martial Arts, die härteste Vollkontakt-Kampfsportdisziplin der Welt mit dem, so sagt man, auch härtesten Fitnesstraining. Ich hoffe, dass mit meinem Überleben zu rechnen ist.

Meine Bedenken sind schnell zerstreut. Trainer Chris ist nicht nur von entwaffnender Freundlichkeit, sondern auch ebensolcher Attraktivität. Er könnte Brad Pitts Bruder sein – und zwar des Prä-Jolie-Pitt aus «Fight Club», nicht des heutigen Familienvaters. Kein Wunder, gehört Chris zu den beliebtesten Trainern hier. Thaiboxen begann er mit 12, seit 16 kämpft er im Ring und hat schon zahlreiche Erfolge gefeiert. Nun vermittelt er sein Wissen als Personal Trainer wobei seine Kundschaft mehrheitlich weiblich sei, erzählt er. Kurz frage ich mich, ob er kämpfen lernen musste, um wild gewordene Verehrerinnen abzuwehren. Aber bevor ich den Gedanken vertiefen kann, geht es schon los: Aufgewärmt wird mit Seilspringen, dann zeigt mir Chris ein paar Schläge.

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