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Kaczynski stürzte vor vier Wochen in einem Film ab

Kommentierte den Film nicht: Lech Kaczynski.

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Der von Georgiens Präsident Michail Saakaschwili kontrollierte Kanal Imedi strahlte am 13. März einen fiktiven Bericht über einen russischen Angriff auf die Südkaukasusrepublik aus. Darin «starb» der als Saakaschwilis Verbündeter geltende Kaczynski durch eine Bombe an Bord seiner Maschine.

Während der polnische Präsident die gefälschte Reportage damals unkommentiert liess, bezeichnete Saakaschwili den Film als «realitätsnah». Das berichteten russische Medien am Montag. Kaczynski hatte sich nach Russlands Südkaukasuskrieg 2008 mit Georgien solidarisiert und mit Saakaschwili demonstrativ das Grenzgebiet zur abtrünnigen Region Südossetien besucht.

Damals hatte sich der Pilot von Kaczynskis Maschine der wiederholten Anweisung des Präsidenten widersetzt, trotz unsicherer Bedingungen in dem Konfliktgebiet zu landen, und stattdessen einen Flughafen in der Nähe angesteuert. Kaczynski, der mit einem Auto weiterreisen musste, warf dem Piloten darauf Befehlsverweigerung vor. Polens Präsident war am Samstag bei einem Absturz in Russland ums Leben gekommen.

SDA/sam