Kahlschlag bei Alitalia
Die angeschlagene italienische Fluglinie Alitalia streicht jede siebte Stelle und macht sich fit für eine Übernahme.

Der Stellenabbau wurde bei Verhandlungen zwischen der Konzernleitung von Alitalia und Gewerkschaften vereinbart, wie die Arbeitnehmervertreter berichteten. Das Unternehmen bestätigte die Angaben. Die geplanten Massnahmen, darunter Verringerungen der Arbeitszeit, laufen demnach ab dem 1. März über zwei Jahre und entsprechen dem Wegfall von 1900 Vollzeitarbeitsplätzen. Zuletzt gab es bei der Fluggesellschaft etwa 14'000 Vollzeitjobs.
Die Vereinbarung steht auch in Zusammenhang mit Verhandlungen von Alitalia mit der Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi. Beide Unternehmen hatten Anfang Februar bestätigt, dass Verhandlungen über einen Einstieg Etihads bei Alitalia bereits weit fortgeschritten seien. Nach italienischen Medienberichten will Etihad 40 bis 49 Prozent von Alitalia übernehmen. Die Fluglinie ist ihrerseits zu 100 Prozent im Besitz des Golf-Emirats Abu Dhabi.
Alitalia steckt seit längerem in Schwierigkeiten und sitzt auf einem Schuldenberg von mehreren hundert Millionen Euro.
SDA/ldc
Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch














