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Trump-Boykott der Buchbranche«Keine Buch-Deals für Verräter»

Die scheidende Trump-Administration könnte sich den Abgang mit fetten Buch-Deals vergolden. Eine Gruppe Empörter aus der Buchszene will das verhindern.

Abschied von der Präsidentschaft am Morgen des 20. Januar 2021 – aber die Geldmaschine läuft weiter.
Abschied von der Präsidentschaft am Morgen des 20. Januar 2021 – aber die Geldmaschine läuft weiter.
Foto: AFP

Ein krasser Fall von Cancel Culture? Nach dem Sturm auf das Capitol in Washington und dem historischen zweiten Amtsenthebungsverfahren von Präsident Trump stellen sich nun auch Leute aus der amerikanischen Buchbranche auf die Hinterbeine. Unter dem Hashtag NoBooksforTraitors hat der New Yorker Jugendbuchautor Barry Lyga einen offenen Brief verfasst, den in kürzester Zeit Hunderte von Autoren, Verlagen und Agenten unterzeichneten.

Dort heisst es: «Kein Mitarbeiter einer Administration, die Kinder eingesperrt hat und die Wissenschaft verhöhnte, während Millionen sich mit einem tödlichen Virus infizierten, sollte durch die fast routinemässige Freizügigkeit eines fetten Buch-Deals bereichert werden. Und keiner, der zum Coup-Versuch vom 6. Januar aufgestachelt oder ihn sonst wie unterstützt hat, sollte seine Philosophien durch unsere geliebten Verlagshäuser bezahlt und verbreitet bekommen.»

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