Zum Hauptinhalt springen

Amherd enttäuscht HeimleiterAltersheime müssen auf Hilfe der Armee verzichten

Überlastete Heime hofften auf Unterstützung durch Soldaten. Doch Viola Amherd setzt auf eine andere Lösung.

Eine Pflegerin kümmert sich um den Bewohner Marc-Henri, der Covid-19 in einem Waadtländer Altersheim überlebte.
Eine Pflegerin kümmert sich um den Bewohner Marc-Henri, der Covid-19 in einem Waadtländer Altersheim überlebte.
Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Anfang November traf das Coronavirus das Altersheim Santa Rita in Ried-Brig VS wie ein Tsunami. Acht Bewohner erkrankten am Virus, vier starben daran. «Es traf uns unglaublich schnell und grausam», sagt Heimleiter Urban Eyer. Weil auch viele Pflegende erkrankten, musste er den Zivilschutz anfordern. Schnell und unbürokratisch sei die Unterstützung eingetroffen und habe so Schlimmeres verhindert.

Mit Personalknappheit kämpfen derzeit zahlreiche Heime in der ganzen Schweiz. In mehreren Kantonen kam deshalb sogar erkranktes Personal zum Einsatz, wie diese Zeitung letzte Woche berichtete. Jetzt wird bekannt: Mehrere Kantone beantragten bei der Armee eine Unterstützung für ihre Pflegeheime. Insbesondere Spital- und Sanitätssoldaten sollten in den Heimen aushelfen. Denn selbst der Einsatz von zusätzlichem Personal und dem Zivilschutz reichte nicht aus, um den Engpass zu beheben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.