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Aufgefallen bei FCL-FCZKerzen-Adi und Querschläger-Tosin

Beim 0:0 muss man sich an kleinen Sachen erwärmen. Zum Beispiel mit sehr kuriosen Schussversuchen und einem duzenden Schiedsrichter, der sich für ungewöhnliche Aufgaben empfiehlt.

Das leere Stadion eröffnet ungeahnte Abhöraktionen.
Das leere Stadion eröffnet ungeahnte Abhöraktionen.
Urs Flüeler (Keystone)

Die Atmosphäre – gut für Abhöraktionen

Der einzige Vorteil von wenigen Zuschauer im Stadion ist, dass man den Fussballern sehr genau bei der Arbeit zuhören kann. Bei einem zähen Spiel ein nicht zu unterschätzender Unterhaltungsfaktor.

Ein Fazit der Abhörerei: Den Spielern tut es sehr schnell mal sehr stark weh. Was wiederum andere Spieler zu Kommentaren anregt. Fidan Aliti ruft über das Feld: «Die heulen die ganze Zeit.» Es ist eine syntaxfreudigere Variation von Alain Geigers «Mama, Papa, Foul, Schiedsrichter.» Luzerns Knezevic pflegt zudem eine eigenartige Motivationstechnik. Hadernd mit der eigenen, torlosen Überlegenheit, schreit er seinen Stürmern zu: «Macht mal das Scheissgoal, Mann!» Und manchmal spricht aus den Spielern das schiere Entsetzen. Mikrophon frei für Schürpf, den Flehenden: «Hey nein, nein, bitte nein, bitte nein.»

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