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Vorschläge für VormundschaftMehr Tempo für Kesb-Verfahren

Jacqueline Fehr (SP) will das Obergericht zur einzigen Instanz für Kesb-Rekurse machen. Die SVP droht mit dem Referendum.

Das Ziel «im Grossen und Ganzen» erreicht: Eingang der Kesb Winterthur und Andelfingen.
Das Ziel «im Grossen und Ganzen» erreicht: Eingang der Kesb Winterthur und Andelfingen.
Foto: Michele Limina

Der Bericht ist kompliziert, voller rätselhafter Abkürzungen («EG KESR») und fast 200 Seiten lang. Doch seine Hauptforderung lässt sich auf einen Satz verkürzen: Die Verfahren der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) müssen schneller gehen und einfacher ablaufen.

2013 führte der Bund die Kesb in der ganzen Schweiz ein. Fünf Jahre später wollte die Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) wissen, wie die neuen Strukturen funktionieren. Umstrittene Kesb-Entscheide hatten immer wieder für Empörung gesorgt, die SVP beschimpfte die Behörde als «Stasi». Fehr gab einen Expertenbericht in Auftrag, der die Zürcher Kesb durchleuchten sollte.

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