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Kinderbetreuung in der Coronakrise Kita- und Hortkosten entfallen in Zürich

Die Stadt Zürich übernimmt die Kosten für die nicht genutzten Betreuungsplätze von Kindern, die wegen der Coronavirus-Krise zu Hause bleiben. Diese Regelung gilt rückwirkend ab Mitte März und vorerst bis Ende April.

Wenige Kinder, ganzer Aufwand: Die Kitas in Zürich bieten weiterhin Betreuungen an, viele Kinder bleiben aber zu Hause. (Foto: KEYSTONE/Christian Beutler)
Wenige Kinder, ganzer Aufwand: Die Kitas in Zürich bieten weiterhin Betreuungen an, viele Kinder bleiben aber zu Hause. (Foto: KEYSTONE/Christian Beutler)

Zürcher Betreuungseinrichtungen müssen den Betrieb auch während der Corona-Krise aufrechterhalten. Grundsätzlich werden Eltern aber dazu angehalten, ihre Kinder zuhause zu betreuen. Um beide Seiten zu finanziell zu entlasten, hat die Stadt Zürich am Donnerstag bekannt gegeben, dass sie die Kosten für die nicht genutzten Betreuungsplätze übernehmen wird.

Die Finanzierung gilt rückwirkend ab Mitte März und erfolgt vorerst bis Ende April. Das Finanzierungsmodell gilt sowohl für subventionierte sowie Vollzahler-Plätze aller Einrichtungen, die einen Kontraktvereinbarung mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich haben.

Auch private Einrichtungen entlastet

Konkret finanziert das Zürcher Sozialdepartement die Elternbeiträge für die derzeit nicht genutzten Betreuungsplätze in Kitas und Tagesfamilien der Stadt, das Schul- und Sportdepartement hat die Kosten der städtischen Betreuung in den rund 100 Volksschulen bereits per 16. März sistiert. Nun sind auch die 30 privaten Horte und Mittagstische finanziell entlastet.

Die Stadt versteht diese Massnahme als Vorfinanzierung unter der Annahme, dass Bund und Kanton mitziehen werden. Übergeordnete finanzielle Unterstützungen würden entsprechend zurückgefordert, heisst es in der Mitteilung weiter.

tif