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Kältewelle in der SchweizKlar ist nur, dass es wärmer wird

Die erste Kälteperiode dieses Winters, die diesen Namen auch verdient, lässt uns frieren. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Winter immer milder werden.

Eiskalte Kunst: Gefrorener Gattikerweiher im zürcherischen Thalwil, eingefrorener Wohlstandsmüll inklusive.
Eiskalte Kunst: Gefrorener Gattikerweiher im zürcherischen Thalwil, eingefrorener Wohlstandsmüll inklusive.
Foto: Michael Trost

Es ist wieder einmal «richtig» Winter: Nach den intensiven Schneefällen im Januar bringt der Februar nun die erste Kälteperiode. Die Temperaturen steigen tagsüber nicht über null Grad, in der Nacht droht auch im Flachland strenger Frost um –10 Grad.

Nach Einschätzung der Meteorologen dürfte die Kältewelle bis etwa Montag andauern. Mitte kommender Woche wird die arktische Winterluft, welche die Schweiz am Donnerstag geflutet hat, dann wohl wieder durch mildere Luftmassen verdrängt.

Während die Minustemperaturen nicht zuletzt in den Medien grosse Beachtung finden, bleiben Klima- und Wetterexperten eher gelassen. Für Stephan Bader, Klimatologe von Meteo Schweiz, ist die aktuelle Kältewelle nicht weiter speziell: «So etwas kommt hierzulande im Durchschnitt etwa alle drei bis fünf Jahre vor.»

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