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Abstimmung vom 29. NovemberKleintheater bangen um ihre Existenz

Die Stadt Zürich stimmt ab über ein neues Fördermodell für Tanz und Theater. Betroffene Häuser befürchten einen ruinösen Wettbewerb.

Künstlerinnen  wie Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva soll das neue Fördersystem stärken, Kleintheater aber fürchten um die Vielfalt.
Künstlerinnen wie Zarina Tadjibaeva und Makhina Dzhuraeva soll das neue Fördersystem stärken, Kleintheater aber fürchten um die Vielfalt.
Foto: Anna-Tia Buss

In Zürich gibt es zehn subventionierte Kleintheater, in praktisch allen finden derzeit trotz Corona Aufführungen statt. Die Devise der Theatermacher ist: Hauptsache, spielen, auch wenn der Betrieb nicht rentiert. Hinter den Kulissen wird ein anderes Stück gespielt, das vor drei Jahren begann und nur verhaltenen Applaus auslöst: das Ringen ums neue Fördersystem der Stadt für Tanz und Theater, über das am 29. November abgestimmt wird.

Die Kleintheater sind skeptisch, obwohl sie daran mitgearbeitet haben. Positiv werten sie, dass die Stadt 2,5 Millionen Franken an zusätzlichen Subventionen einplant, unzufrieden sind sie aber mit dem Verteilschlüssel (siehe Infobox). Aus Sicht der kleinen Bühnen sind viele Details nicht durchdacht.

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