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Extinction Rebellion in ParisKlima-Aktivisten stürmen Modeschau von Louis Vuitton

Die Aktivistinnen wurden abgeführt. (5. Oktober 2021)
«Überkonsum = Aussterben» steht auf diesem Transparent einer Aktivistin.
Extinction Rebellion sieht die Textilbranche in der Verantwortung für den Konsum von Kleidern. (5. Oktober 2021)

AFP/oli

8 Kommentare
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    Sacha Meier

    Und wieder ein unlogischer Coup der selbsternannten XR-Bewegung, weil sie offenbar den Skaleneffekt nicht kennt: Gerade die Luxuslabel werden von (relativ wenigen) Reichen konsumiert - typischerweise den oberen 10'000 in jedem Land. Da ist die Menge vernachlässigbar. Der Ressourcen-Raubbau der wirklich einschenkt, stammt von der grossen breiten Masse. Geplante Obsoleszenz inklusive. Dort müsste man via progressiver Fiskalisierung des CO₂ ausstossenden Konsums den Hebel ansetzen. Das war ja der Grundgedanke des in der Schweiz versenkten CO₂-Gesetzes. Den Beweis liefern alle Statistiken: Die Bürger in afrikanischen Ländern, die mit wenigen Talern im Tag auskommen müssen, haben den geringsten CO₂-Ausstoss pro Kopf. Allerdings gibt es noch Hoffnung. Dank des planetaren Neofeudalismus, den wir uns mit den WTO-Globalismusdekreten 1995 angelacht haben, sinkt schon heute die Kaufkraft des Normalbürgers beständig. Irgendwann wird die so gering, dass sich auch der Handel mit den billigsten der billigen Produkte nicht mehr rechnet. Dann dürfte es zum Domino-Effekt kommen - wie im alten Rom. Die Alternative ist, dass uns vorher vitale Ressourcen ausgehen und sich die Menschheit in erbitterten, thermonuklar geführten Kriegen um die letzten Ressourcen rasch und unbürokratisch auslöscht. Stephen Hawking vertrat etwa diese These und gab uns nicht einmal mehr ein Jahrhundert.

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