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BernKlimaaktivisten blockieren den Bundesplatz

Mit der Besetzung des Bundesplatzes in Bern wollen die Klimaaktivisten eine Aktionswoche starten.

«Rise Up for Change»: Umweltaktivisten vor dem Bundeshaus. (21. September 2020)
«Rise Up for Change»: Umweltaktivisten vor dem Bundeshaus. (21. September 2020)
Keystone/Peter Schneider
Laut Organisatoren sollen es mehrere hundert Menschen vor dem Bundeshaus sein, die Polizei bestätigt diese Zahl jedoch nicht.
Laut Organisatoren sollen es mehrere hundert Menschen vor dem Bundeshaus sein, die Polizei bestätigt diese Zahl jedoch nicht.
Keystone/Peter Schneider
Auch eine Zufahrt ist blockiert.
Auch eine Zufahrt ist blockiert.
Keystone/Peter Schneider
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Umweltaktivisten haben am frühen Montagmorgen den Bundesplatz in Bern besetzt. Dies bestätigte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Klimaaktivisten wollen laut einer zudem am Montagmorgen verschickten Medieninformation mit der Besetzung einen Auftakt zur Aktionswoche «Rise Up for Change» setzen. Die Klimabewegung habe mit mehreren hundert Menschen den Bundesplatz in Bern aus Protest gegen das politische und wirtschaftliche System, welches für die Klimakrise verantwortlich sei, eingenommen, hiess es weiter. Die Aktivisten laden laut dem Communiqué weitere Bürger ein, auf den Bundesplatz zu dem Protestcamp zu kommen und sich der Kundgebung gegen die Klimakrise anzuschliessen.

Parlament und SNB im Fokus

Der Bundesplatz stehe symbolisch für die Zerstörung durch die Klimakrise, schrieben die Aktivisten weiter. Das Parlament und der Bundesrat hätten der Flugbranche fast zwei Milliarden Franken geben und die Schweizerische Nationalbank sowie die Credit Suisse investierten weiterhin Milliarden in die Förderung fossiler Brennstoffe, kritisierten sie. Die Klimabewegung kündigte gleichzeitig weitere Aktionen gegen die institutionelle Politik, die Wirtschaftselite und den Finanzplatz bis zum 25. September an.

Die Anzahl der Teilnehmer und Angaben zum Umfang der Protestaktion wollte die Kantonspolizei Bern allerdings gegenüber Keystone-SDA nicht bestätigen. Die Behörden verwiesen lediglich auf spätere Informationen im laufe des Tages durch die Medienstelle der Kantonspolizei.

SDA/chk