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Heftige ProtesteKolumbien steht in Flammen

Die Lage eskaliert: Demonstrant in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá.

Ein Drittel unter der Armutsgrenze

Mindestens 26 Tote

«Urbaner Terrorismus»: So sieht der kolumbianische Präsident Ivan Duque die Proteste.
8 Kommentare
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    Olivier Röllin

    Die Situation ist leider um einiges komplizierter: eine reiche Polit-Elite, die den Draht zum Volk verloren hat oder gar nie Interesse daran hatte, eine Geschichte voller Gewalt und Krieg, ein brüchiger Frieden, der das Volk entzweit (die einen begrüssen den Frieden, für andere ist der Preis viel zu hoch), ein Vielvölkerstaat, unterschiedlichste Gruppierungen und ihre Interessen wie die Narcos, die Guerilla, Paramilitärs, Banden des organisierten Verbrechens mit temporären und wechselnden Koalitionen dieser Gruppen, dann hat auch Maduro seine Finger im Spiel, dem das Chaos gelegen kommt, um Kolumbien zu schwächen, von der Misere in seinem Land abzulenken und sein ideologisches Gift zu verbreiten, die Geduld der Kolumbianer (man stelle sich vor, wie wir reagieren würden, wenn wir 2 Stunden vor einer Bank Schlange stehen müssten, um ein einfaches Beispiel zu nennen), wirtschaftlicher und politischer Druck aus dem In- und Ausland u.a. durch Regierungen (USA) und Bergbau- und Rohstoffkonzerne, Armut, Korruption, Egoismus, täglicher Überlebenskampf etc. - es ist eine Herkulesaufgabe, nicht nur Kolumbien sondern ganz Südamerika auf einen guten Kurs zu bringen. Da die Probleme so vielschichtig sind, gibt es leider auch keine einfache und schnelle Lösung. Ich hoffe und wünsche, dass dieser wunderschöne Kontinent mit seinem Reichtum und seinem Potenzial möglichst schnell wieder auf die Beine kommt.