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Auf Instagram am PrangerKritik am familiären Führungsstil einer CH-Megagalerie

Protest gegen eine von Weissen dominierte Museumswelt: Auf Instagram werden immer mehr Stimmen laut, die amerikanische Museen und Galerien wegen ihres latenten Rassismus kritisieren und denunzieren.

Der französische Fotograf und Street-Art-Künstler JR, der auf Instagram 1,5 Millionen Follower hat, unterrichtet Kunstschüler im Louvre.
Der französische Fotograf und Street-Art-Künstler JR, der auf Instagram 1,5 Millionen Follower hat, unterrichtet Kunstschüler im Louvre.
Foto: Instagram

Instagram steht nicht nur für Fotografie. Einer der angriffigsten Hashtags auf der Social-Media-Plattform, die zum Imperium von Mark Zuckerberg gehört, besteht ausschliesslich aus Texten. Das Stichwort heisst #changethemuseum. Hier findet man regelmässig Kritik am latenten Rassismus in Museen und Galerien, den viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verspüren, unter dem sie leiden, der sie zu einer Kündigung veranlasst hat.

Kritik an der Unternehmenskultur und der Einkommensungleichheit im Whitney Museum of American Art in New York.
Kritik an der Unternehmenskultur und der Einkommensungleichheit im Whitney Museum of American Art in New York.
Foto: Instagram

Die Texte, die auf Instagram hochgeladen werden, sind anonym. Sie stammen in der Regel von People of Color (POC), wie sich Afroamerikaner oder Hispanics in den USA bezeichnen. Anonym ist sowohl der oder die Kritikerin als auch der oder die Kritisierte. Nicht anonym ist dagegen die Institution, in der die negativen Erfahrungen gemacht wurden und die auf Instagram angeprangert wird. Oft trifft die Kritik, die bis zur offenen Denunziation reichen kann, nicht eine einzelne Person, sondern das durch die Chefetage geprägte Arbeitsklima.

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