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Alles Lügen!

Der heutige Kurzfilm stellt die menschlichen Vorstellungen der Evolution auf den Kopf.

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Die Polizistin Julia Forward wird entführt. Der Konzern Alekto Corporation hat sie durch einen Trick in eine gläserne Kapsel, eine sogenannte Body-Transport-Unit, eingeschlossen. Während sie darin durchs Weltall befördert wird, träumt sie in einem komatösen Zustand vom irdischen Leben. Plötzlich wird Julia durch grelles Licht aus ihren Träumen gerissen. Verstört steht sie nun auf einer andersartigen Waldlichtung und wird von futuristisch aussehenden Indianern gefangen genommen.

Im Science-Fiction Streifen «Alekto» von Thomas Kaufmann und Michael Mehring wird die Geschichte der Evolution infrage gestellt. Protagonistin Julia bemerkt, dass alles, was sie bisher über die Erde und sich selbst gelernt hat, falsch ist. Sie erkennt, dass auf ihrem Heimatplaneten Erde alle für dumm verkauft werden.

Parallelen zu «Die Insel»

Die Story von «Alekto» erinnert an den Blockbuster «Die Insel» von Michael Bay. Wie in Bays Werk werden Lebewesen von einem bestimmten Konzern organisiert, manipuliert und für bestimmte Zwecke ausgenutzt. Durchsetzt wird «Alekto» mit Motiven aus «Matrix».

Mit ihrem Kurzfilm schaffen Kaufmann und Mehring eine Welt voller Illusionen, in der Raumschiffe von der einen Galaxie zur nächsten schweben und Menschen wie Ware behandelt werden. Sie schaffen einerseits eine Landschaft, die einem irgendwie bekannt vorkommt und andererseits suspekt erscheint.

«Alekto» von Thomas Kaufmann und Michael Mehring wurde bereits an den Solothurner Filmtagen und am «Miami International Science Fiction Film Festival» gezeigt. Mit den beinahe hollywoodreifen Spezialeffekten konnte das Duo bereits mehrere Preise einheimsen.

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