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«Allen Grund, weiter optimistisch in dieses Projekt zu gehen»

Am Freitag haben Arbeiter das letzte von rund 1100 Fassadenelementen eingesetzt. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf 789 Millionen Euro. Ursprünglich geplant waren 77 Millionen.

Ewige Baustelle: An der Elbphilharmonie in Hamburg wird noch lange gebaut. (14. Februar 2013)
Ewige Baustelle: An der Elbphilharmonie in Hamburg wird noch lange gebaut. (14. Februar 2013)
Keystone
Vor 2017 ertönt hier keine Musik: Ein Bauarbeiter läuft durch die zukünftige Konzerthalle der Elbphilharmonie in Hamburg. (1. März 2013)
Vor 2017 ertönt hier keine Musik: Ein Bauarbeiter läuft durch die zukünftige Konzerthalle der Elbphilharmonie in Hamburg. (1. März 2013)
Axek Heimken, Keystone
Wann wird er mit der Arbeit beginnen können? Christoph Lieben-Seutter, der zukünftige Intendant und künstlerische Leiter der Elbphilharmonie.
Wann wird er mit der Arbeit beginnen können? Christoph Lieben-Seutter, der zukünftige Intendant und künstlerische Leiter der Elbphilharmonie.
Keystone
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Damit ist die «Gläserne Welle» der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron auf einem alten Backsteinspeicher komplett. «Für uns ist das heute ein sehr erfreulicher Tag. Wir wollten eine sehr lebendige Fassade entwickeln, die sich unter den verschiedenen Licht- und Wettereinflüssen immer wieder verändert», sagte Projektleiter Stefan Goeddertz von Herzog & de Meuron. Insgesamt hat die Glasfassade eine Fläche von 16'000 Quadratmetern, das sind ungefähr zweieinhalb Fussballfelder.

«An diesem Baufortschritt ist abzulesen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten inzwischen funktioniert», sagte Hamburgs Kultursenatorin Barbara Kisseler. «Wir haben allen Grund, weiter optimistisch in dieses Projekt zu gehen.»

Bereits Ende 2013 war der Rohbau vier Wochen eher als geplant fertig, auch der Stahlbau ist abgeschlossen. Das Dach ist weitgehend geschlossen und soll am 15. August komplett fertig sein.

Kosten verzehnfacht

Im Inneren des Konzertsaals wurde mit der Montage der Innenverkleidung, der «Weissen Haut», begonnen. «Das eigentliche Herzstück der Elbphilharmonie, der grosse Konzertsaal, nimmt Gestalt an», sagte Kisseler.

Bis zum Sommer 2013 herrschte auf der Baustelle mehr als eineinhalb Jahre Stillstand. Erst nachdem sich die Stadt und der Baukonzern Hochtief nach einem langen Streit auf den Weiterbau geeinigt hatten, ging es wieder voran auf Deutschlands teuerster Kulturbaustelle.

Die Eröffnung der Elbphilharmonie war ursprünglich für 2010 geplant. Die Kosten sollten sich auf 77 Millionen Euro für den Steuerzahler belaufen. Inzwischen hat sich unter anderem ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss mit dem Millionen-Debakel des Konzerthauses beschäftigt, das nun 2017 eröffnet werden soll. Die Kosten liegen derzeit bei 789 Millionen Euro.

SDA

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