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«Architektur 0.13» zeigt Träume und Häuser

An der Ausstellung «Architektur 0.13» in der Maag Halle in Zürich zeigen rund 70 Büros Utopien und Irritationen. Die Werkschau dauert vom 25. bis zum 27. Oktober.

Auch das Al Bandar Hotel in Oman, gebaut von der Firma Broadway Malyan, ist Teil der Werkschau Architektur 0.13. Sie dauert bis 27. Oktober 2013.
Auch das Al Bandar Hotel in Oman, gebaut von der Firma Broadway Malyan, ist Teil der Werkschau Architektur 0.13. Sie dauert bis 27. Oktober 2013.
Michael Nastasi
Abu Dhabi 2010: Das HQ Building in Abu Dhabi von MZ & Partners wurde fotografiert von Michele Nastasi. Seine Bilder wurden and der Biennale in Venedig und anderen Ausstellungen in Europa und den USA ausgestellt.
Abu Dhabi 2010: Das HQ Building in Abu Dhabi von MZ & Partners wurde fotografiert von Michele Nastasi. Seine Bilder wurden and der Biennale in Venedig und anderen Ausstellungen in Europa und den USA ausgestellt.
Michael Nastasi
Eine andere Sicht aufs Opernhaus: Claudius Daum ist in internationalen Kunstkreisen vor allem für seine vertikale Fotografie bekannt.
Eine andere Sicht aufs Opernhaus: Claudius Daum ist in internationalen Kunstkreisen vor allem für seine vertikale Fotografie bekannt.
Claudius Daum
Romantischer Konsumtempel: Daums Blick auf Sihlcity.
Romantischer Konsumtempel: Daums Blick auf Sihlcity.
Claudius Daum
Ein Lichtblick: Der Primetower aus ungewohnter Perspektive.
Ein Lichtblick: Der Primetower aus ungewohnter Perspektive.
Claudius Daum
Urbanität und Provinz: Herr und Frau Schweizer wollen Natur und Urbanität, aber trotzdem modern und urban sein. Michael Blaser zeigt in seiner Arbeit eindrücklich, welcher Kompromis dabei entsteht.
Urbanität und Provinz: Herr und Frau Schweizer wollen Natur und Urbanität, aber trotzdem modern und urban sein. Michael Blaser zeigt in seiner Arbeit eindrücklich, welcher Kompromis dabei entsteht.
Michael Blaser
Michael Blaser: Trotz Bemühungen, modern und urban zu sein, kann sich die Schweiz nicht vom Provinz-Image lösen.
Michael Blaser: Trotz Bemühungen, modern und urban zu sein, kann sich die Schweiz nicht vom Provinz-Image lösen.
Michael Blaser
Escher-Treppe: Bei der ersten Auseinandersetzung sorgte sie in manchen Schulzimmern für Verblüffung. Die Nüssli AG realisiert diese visuelle Täuschung im Auftrag des Architektenbüros drmm aus England.
Escher-Treppe: Bei der ersten Auseinandersetzung sorgte sie in manchen Schulzimmern für Verblüffung. Die Nüssli AG realisiert diese visuelle Täuschung im Auftrag des Architektenbüros drmm aus England.
http://drmm.co.uk
Das Haus auf der Jura-Wiese: Wie eine Laterne in der Wiesenlandschaft leuchtet es nachts. Pascal Flammer hat die Auszeichnung «Häuser des Jahres 2013» gewonnen.
Das Haus auf der Jura-Wiese: Wie eine Laterne in der Wiesenlandschaft leuchtet es nachts. Pascal Flammer hat die Auszeichnung «Häuser des Jahres 2013» gewonnen.
http://www.pascalflammer.com
Die weltberühmten Erdhäuser von Peter Vetsch: An der Architektur 0.13 möchte das Büro den Besuchern die Vorteile und die Einzigartigkeit dieser Bauart näher bringen.
Die weltberühmten Erdhäuser von Peter Vetsch: An der Architektur 0.13 möchte das Büro den Besuchern die Vorteile und die Einzigartigkeit dieser Bauart näher bringen.
http://www.erdhaus.ch
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Peter Zumthor duelliert sich mit Mario Botta, eine pinke Stadtlandschaft wuchert als Gemüsegarten über einen Tisch, und unter der Decke hängt der Abfall von Modellen: An der Werkschau «Architektur 0.13» in Zürich geht es bisweilen schräg zu und her. Die erste Ausgabe letztes Jahr war noch etwas zahm. Darum haben die Macher die rund 70 Büros angestachelt, mehr als gebauten Alltag zu zeigen. Utopien, Irritationen waren gefragt. Dass das Spektrum nun grösser ist, liegt vor allem an den jungen Büros, die diesmal zahlreicher vertreten sind. Sie haben zwar noch kaum gebaut, dafür trauen sie sich, querzudenken. Pe Hadzi-Manovic etwa schreibt: «Die meiste aktuelle Architektur gleicht einem mutlosen Streber.» Daneben liegen Aufkleber, die man an die nächste öde Fassade klatschen kann.

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