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Berlin plant Riesenbibliothek

Die Vorarbeiten für die geplante Metropolenbibliothek sollen Klaus Wowereit zufolge schon bald beginnen.«Die Bibliothek ist das grösste Projekt der neuen Legislaturperiode», sagte der Bürgermeister.

Ambitionierte Stadt: Das Brandenburger Tor, inszeniert von Künstler Karl Feldmann (Januar 2006).
Ambitionierte Stadt: Das Brandenburger Tor, inszeniert von Künstler Karl Feldmann (Januar 2006).
Keystone

«Ich habe das Ziel, es so schnell wie möglich zu verwirklichen und nicht durch lange Planungsphasen nach hinten zu verschieben», erklärte der Regierende Bürgermeister gegenüber der Nachrichtenagentur dpa.

Das auf 270 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll auf dem Gelände des früheren Flughafens Tempelhof entstehen und die bisher auf mehrere Standorte verteilte Zentral- und Landesbibliothek aufnehmen. Die CDU hatte den Neubau im Wahlkampf als unnötig und zu teuer abgelehnt.

Kostenreduzierung gefordert

In den Koalitionsverhandlungen mit Wowereits SPD lenkten die Christdemokraten ein, forderten aber eine Kostenreduzierung. Wowereit sagte, selbstverständlich hätten alle Seiten ein Interesse an einem möglichst kostengünstigen Bau.

Dies dürfe aber nicht zu einem Qualitätsverlust führen: «Wir wollen prüfen, ob es sich für weniger Geld machen lässt, aber das ist keine conditio sine qua non, kein Fallbeil.» Der bisherige Kostenrahmen ergibt sich laut Wowereit aus Berechnungen der Bauverwaltung, nicht aus Vorgaben der Kulturpolitik.

Umzug ins Humboldt-Forum wird nicht tangiert

Der Neubau in Tempelhof soll nichts an den Plänen ändern, 2019 mit einem Teil der Landesbibliothek in das rekonstruierte Berliner Schloss (»Humboldt-Forum») einzuziehen. «Das ist die Vereinbarung mit dem Bund und dabei bleibt es», versicherte der Bürgermeister. Die im Schloss für die Bibliothek geplante Fläche von 5000 Quadratmetern sei bei der Bedarfsberechnung am Tempelhofer Feld bereits abgerechnet worden.

SDA

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