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Der geheimnisvolle Monolith von Muttenz

Aus der Ferne wirkt der Betonbau wie ein Künstlerhaus, in Wahrheit dient er einem anderen Zweck.

Ästhetisch und funktional: Die Hülle aus rotem Spritzbeton legt sich wie ein Kleid über die Innenräume. Foto: Boerje Mueller Photography
Ästhetisch und funktional: Die Hülle aus rotem Spritzbeton legt sich wie ein Kleid über die Innenräume. Foto: Boerje Mueller Photography

Am Rand des Hardwaldes bei Muttenz taucht zwischen den Bäumen ein Gebäude mit einer Fassade aus rot eingefärbtem Spritzbeton auf. Wie ein Monolith steht es im Grünen. Auf den ersten Blick ist die Funktion nicht auszumachen. Ein Künstlerhaus? Das Museum eines privaten Sammlers?

Die Antwort ist verblüffend pragmatisch: Es handelt sich um eine Trinkwasseraufbereitungsanlage – im Innern befinden sich Pumpen, Rohre, Becken und Tanks. Die Gemeinde Muttenz gewinnt darin 80 Prozent des Trinkwassers. Auch für das angrenzende Industriegebiet Schweizerhalle wird hier Wasser aufbereitet. Jenes Gebiet also, wo 1986 nach einem Brand mit Chemie verschmutztes Löschwasser in den Rhein geriet.

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